Abfallbeauftragter

Der Betriebsbeauftragte für Abfall kann nach einer entsprechenden Ausbildung (abhängig von Abfalleigenschaften), intern oder extern besetzt werden. Durch einen externen Abfallbeauftragten erhalten Sie darüber umfangreiche Unterstützung beim Aballmanagement, aktuelle Informationen zum Abfallrecht ohne Weiterbildungsaufwand eines Mitarbeiters und höhere Kostentransparenz im Bereich Entsorgung. Übersicht Abfallwirtschaft in Österreich.

Aufgaben eines Abfallbeauftragten

Der Abfallbeauftragte hat u.a. die Einhaltung der den Betrieb betreffenden abfallrechtlichen Vorschriften und darauf beruhender Bescheide zu überwachen und den Betriebsinhaber über seine Wahrnehmungen zu informieren. Weiters unterstützt er den Betriebsinhaber bei der Umsetzung in allen den Betrieb betreffenden abfallwirtschaftlichen Fragen und der Erstellung oder Aktualisierung des Abfallwirtschaftskonzeptes.

Welche Verantwortung trägt ein Abfallbeauftragter?

Durch die Bestellung eines Abfallbeauftragten wird die Verantwortlichkeit des Betriebsinhabers für die Einhaltung der abfallrechtlichen Vorschriften und darauf beruhender Bescheide nicht berührt. Wenn im Betrieb ein verantwortlicher Beauftragter im Sinne des § 9 VStG bestellt wurde, kann nach § 26 AWG ein abfallrechtlicher Geschäftsführer oder eine Verantwortliche Person namhaft gemacht werden.

Untersuchung der Abfälle vom Sammelgebinde

Rechtsgrundlagen in Österreich

Betriebe mit mehr als 100 ArbeitnehmerInnen haben gemäß § 11 Abfallwirtschaftsgesetz einen fachlich qualifizierten Abfallbeauftragten zu bestellen. Die Bestellung oder Abbestellung des Abfallbeauftragten ist der Behörde unverzüglich zu melden.

Externer Abfallbeauftragter - Ihr fachkundiger Partner für professionelles Abfallmanagement
Es steckt nicht nur Geld im Abfall

10 Abfallwirtschaftsgesetze in Österreich, mehr als 100 Gebindevarianten und über 1500 Abfallbezeichnungen, wirken sich sehr unterschiedlich auf den Umgang mit Abfällen aus - ich unterstütze Sie gerne nach Vereinbarung bei Angebotseinholung, interner und externer Kommunikation sowie bei der Korrespondenz mit Behörden und Entsorgungsfachbetrieben.

Als geprüfte Verantwortliche Person (sog. abfallrechtlicher Geschäftsführer für nicht gefährliche Abfälle) und geprüfter Gefahrgutbeauftrager (ADR), erfülle ich die gesetzlichen Anforderungen und biete Ihnen erweiterte fachliche und rechtliche Kompetenzen.

Um die Pflichten und Tätigkeiten eines Abfallbeauftragten qualitativ zu erledigen, stehe ich Ihnen in Österreich in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland zu Verfügung. Arrangements für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen oder Filialstruktur im Bundesgebiet, biete ich gerne nach Rücksprache an.

Ausbildung zum Abfallbeauftragten

Die Ausbildung zum Abfallbeauftragten kann in zugelassenen Schulungseinrichtungen in Anspruch genommen werden und dauert, abhängig von Abfalleigenschaften zwischen drei und fünf Tagen. Sofern in einem Betrieb nur geringe Mengen an gefährlichen Abfällen (z.B. Batterien, Leuchtstofflampen, Bildschirme) entstehen, werden die Inhalte einer dreitägigen Ausbildung inklusive Prüfung ausreichen. Ich empfehle das fünftägige Seminar, da in diesem detaillierter auf die derzeitige Abfallsituation im Betrieb des Kursbesuchers eingegangen werden kann.

Ist der oder die Abfallbeauftragte verhindert, bedarf es einer offiziellen Stellvertretung, welche ebenfalls behördlich gemeldet werden muss. Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) empfiehlt eine Person, die zumindest innerbetrieblich geschult ist (Merkblatt). Weiters schreibt das Abfallwirtschaftsgesetz (§ 11 Abs 1 AWG) vor, daß der Betriebsinhaber den Abfallbeauftragten bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben zu unterstützen und für seine Tätigkeiten sowie Weiterbildungen ausreichend Zeit während der Arbeitszeit zu Verfügung zu stellen hat.